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Veneers für Zahnfehlstellungen

Veneers für Zahnfehlstellungen – Eine ästhetische Korrektur Option

Wart Ihr auch schon mal in so einer Situation?

Als ich noch ein kleines Kind war, musste ich für eine Weile jede Nacht eine Zahnspange anlegen um meine wachsenden Zähne in die richtigen Positionen zu bringen. Damals war ich zwar überhaupt nicht von diesem allnächtlichen Ritual begeistert aber wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke und dann mein gerades Lächeln im Spiegel betrachte, bin ich meinen Eltern für ihre Beharrlichkeit mich zum Zahnspangetragen zu “zwingen” doch sehr dankbar. Nicht jeder hatte aber als Kind das Glück von den Eltern eine Zahnspange "geschenkt" zu bekommen und so haben einige meiner Freunde bis heute noch diverse Zahnfehlstellungen zu beklagen. “Für eine nächtliche Zahnspange ist es wahrscheinlich zu spät aber es gibt ja sicher noch andere Möglichkeiten. Ich hab zum Beispiel recht gute Dinge über Veneers gehört.” schlug ich einem von ihnen - Tom - vor.

Was sind Veneers?

Mit nur einer kurzen Google Suche fanden wir gleich viel mehr Informationen über diese sogenannten Veneers, die anscheinend auch Verblendschalen genannt werden. Veneers sind sehr dünne (zwischen 0.3 und 1.0 Millimeter dick) und lichtdurchlässige Keramikschalen, die direkt auch der Zahnoberfläche angebracht werden und fast nicht von echten Zähnen zu unterscheiden sind. Veneers bestehen aus einem sehr stark belastbaren keramischen Material, das dank seiner glatten Oberfläche fast allen Zahnverfärbungen widerstehen kann. In den meisten Fällen (90%+) werden Veneers für rein ästhetische Zwecke benutzt um zum Beispiel starke Zahnverfärbungen und/oder sichtbare Zahnfehlstellungen zu kaschieren und dadurch für ein schöneres Lächeln zu sorgen. Manchmal werden sie aber auch aus medizinischen Gründen benutzt um abgebrochene Zähne zu reparieren. “Klingt nach einer interessanten Option – lass uns da ein bisschen mehr herausfinden.” sagte Tom und rief seinen Zahnarzt an um einen Termin zu buchen.

Wie werden Veneers angebracht?

Als wir einige Tage später beim Zahnarzt vorbeischauten erfuhren wir, dass Patienten generell mit mindestens 2 Terminen für das Einsetzen von Veneers rechnen sollten:

Termin 1: Nach einer genauen Untersuchung und Messung der Zähne macht der Zahnarzt Zahnabdrücke, sucht sich mit dem Patienten eine passende Farbe für die Veneers aus, und schickt diese Informationen samt Abdrücken ins Zahntechniklabor zur Anfertigung der passgenauen Keramikveneers. Manchmal muss der Zahnarzt auch bis zu 1.0 Millimeter Zahnschmelz abtragen um für genaue Zahnabdrücke zu sorgen. Bis zum zweiten Termin werden dann zum Schutz der abgeschliffenen Zähne Probeveneers aus Kunststoff eingesetzt.

Termin 2: Die provisorischen Probeveneers werden entfernt und duch die fertigen Keramikschalen aus dem Zahntechniklabor ersetzt. Nach dem ankleben der Keramikveneers können diese dann nur noch durch Abschleifen entfernt werden. Das Einsetzen dauert circa eine halbe Stunde pro Zahn und die durchschnittliche Haltbarkeit von Veneers liegt zwischen 5 und 15 Jahren.

Die neueste Art von Veneer ist das sogenannte “Non-Prep” oder “Non-Invasive” Veneer, das ohne vorheriges Abschleifen der Zahnoberfläche eingesetzt werden kann. Dieser neue Typ von Veneer ist lediglich 0.2 Millimeter dick und ist dank des niedrigeren Material- und Zeitaufwandes (bis zu 80% weniger) deutlich kostensparender. Für kosmetische Zwecke werden Veneers meist an allen Zähnen der sogenannten Lachlinie (vom linken Eckzahn bis zum rechten Eckzahn) angebracht um ein gleichmäßiges Lächeln zu garantieren. Veneers an einzelnen Zähnen werden meist nur aus medizinischen Gründen angebracht – zum Beispiel um eine abgebrochene Zahnkante zu korrigieren. “Wow – ich muss mir also mehr als eine Handvoll Zähne abschleifen lassen. Was gibt es denn für andere Optionen?” fragte Tom besorgt?

Was sind die Alternativen für Veneers?
“Ein gute Frage. Veneers sind in den meisten Fällen ein gute Lösung aber sie kommen dennoch nicht für jeden in Frage. Schauen wir uns doch mal das Innere Ihres Mundes genauer an um herauszufinden ob Sie ein Veneer-Mann sind oder nicht.” sagte der Zahnarzt in einem scherzenden Ton um Tom ein bisschen zu beruhigen. Obwohl Veneers eine bewährte Option für die Korrektur von Zahnfehlstellungen sind, würden viele Zahnärzte sie aber nicht an Patienten empfehlen auf die eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften zutreffen:

* Erkrankte/schadhafte Zähne und/oder Zahnfleisch
* Zähneknirschen bei Nacht
* Stark verfärbte oder wurzelbehandelte Zähne (Kronen und Brücken aus Metall oder Porzellan sind insbesondere bei wurzelbehandelten Zähnen bessere Alternativen)
* Wunsch nach helleren Zähnen (ein Bleaching wäre eine ratsamere erste Option)

Da auf Tom glücklicherweise keine dieser Eigenschaften zutraf, entschied er sich für die neuartigen “Non-Prep” Veneers. “Solange alles ganz ohne Abschleifungen vonstattengehen kann, bin ich dabei. Bevor wir loslegen habe ich aber noch eine kurze Frage – wieviel wird dieser Spaß mich denn kosten?”


Wieviel kosten Veneers?
Obwohl die Kosten für Veneers stark vom individuellen Aufwand des Zahnarztes und von der Qualität des Materials abhängen, sind die folgenden Richtwerte für Patienten gute Startpunkte:

* Konventionelles Veneer: € 500 bis 1.000 pro Zahn
* Non-Prep-Veneer: € 600 bis 900 pro Zahn

“Ein teures Unterfangen wird das also. Na dann hoffen wir mal auf eine extra-hohe Jahresprämie.” schertzte Tom als er der Behandlung zustimmte. Alles verlief komplett schmerzfrei und nur einige Wochen später konnte er sich, genau wie ich, über ein gerades und deutlich weißeres Lächeln freuen.



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Alles Gute & bis bald, Ace!




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