Weisheitszahn muss entfernt werden


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Weisheitszahn muss entfernt werden – so funktioniert es

Weisheitszähne sind jene evolutionären Überbleibsel, über die normalerweise erst dann gesprochen wird, wenn sie Probleme bereiten. Meist liegt das an teilweise durchgebrochenen (teilretinierten) oder nicht durchgebrochenen (retinierten) Zähnen. Sie können dann zu einer Entzündung im Zahnfleisch führen, andere Zähne im Gebiss verschieben und akute Schmerzen verursachen. Gerade Weisheitszähne bringen viele Fragen mit sich: Ist es sinnvoll, sie präventiv zu entfernen? Wie läuft eine Weisheitzahn-OP eigentlich ab? Welche Kosten – und noch wichtiger – welche Schmerzen habe ich zu erwarten? Weil wir wissen, wie unangenehm Weisheitszähne sein können, gehen wir auf alle diese Themen in unserem Beitrag ein.

Index

Wann muss man einen Weisheitszahn entfernen?

Wenn Schmerzen, Schwellungen, Entzündungen oder Zahnverlagerungen auftreten, ist eine umgehende Visite beim Zahnarzt ratsam. Dieser kann schnell feststellen, ob das Problem vom Weisheitszahn ausgeht und wird nach einer eingehenden Untersuchung entscheiden, ob es sinnvoll ist, den Weisheitszahn zu entfernen.


Wenn das Zahnweh sich rührt, könnte
ein Weisheitszahn dahinter stecken.

Sollte man Weisheitszähne präventiv entfernen lassen?

Bis heute umstritten ist die Frage, ob man Weisheitszähne präventiv entfernen lassen sollte, also auch dann, wenn sie keine Beschwerden bereiten. Oft wird das damit begründet, dass Weisheitszähne ohnehin überflüssig seien und früher oder später zum Problem werden könnten – auch in ästhetischer Hinsicht. Bis heute sind die Vorteile eines präventiven Eingriffs jedoch empirisch nicht belegt. Deshalb sollte man Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen und im Zweifelsfall auch die Meinung verschiedener Ärzte einholen. Bei uns kann man auch gleich online nachsehen, welche Zahnärzte eine Weisheitszahnentfernung durchführen.

Was kostet eine Weisheitszahn-OP?

Die Kosten werden in Österreich von der Krankenkasse vollständig übernommen, lediglich für manche Arten der Anästhesie muss der Patient selbst bezahlen. Hier die Kosten für verschiedene Arten der Betäubung im Überblick:

  • Lokale Betäubung (Normalfall): fast immer von der Krankenkassa bezahlt
  • Betäubung mit Lachgas: € 100 bis € 200
  • Zusätzliche Sedierung: € 80 bis € 180 pro Stunde, unter besonderen Umständen zahlt die Krankenkassa
  • Vollnarkose: € 250 – 350 pro Stunde

Wie läuft eine Weisheitszahn-OP ab?

Einen retinierten oder teilretinierten Weisheitszahn zu entfernen, erfordert einen ambulanten Eingriff durch den Kieferchirurgen. Aber keine Angst vor Schmerzen – eine Hypnose gegen Zahnarztangst kann helfen, optimal auf den Eingriff vorbereitet zu sein.

Nach dem Einsetzen der Betäubung kann die OP beginnen: Der Zahnchirurg schneidet zunächst das Zahnfleisch über dem Weisheitszahn vorsichtig auf und klappt es beiseite, sodass der Kieferknochen freigelegt wird. Anschließend muss er den Zahn in Teilstücke zerlegen und diese aus dem Knochen herauslösen. Ist der Weisheitszahn entnommen, kann der Chirurg die Wunde vernähen und zwar so, dass sich dort, wo der Zahn lag, jetzt ein Pfropf aus geronnenem Blut bilden kann, der die Regeneration von Bindegewebe und Knochen ermöglicht.


Wie lange dauert eine Weisheitszahn-OP?

Der Eingriff dauert in der Regel zwischen einer halben und einer Stunde. Wenn mehrere oder alle Weisheitszähne auf einmal entfernt werden – auch das ist möglich – dann dauert die OP dementsprechend länger und es ist eine Vollnarkose üblich.



Ein gezogener Weisheitszahn ist ein Problem weniger.

Wie geht es nach der OP weiter?

Weil nach einer Weisheitszahnentfernung meistens noch Schmerzen auftreten, bekommen Sie vom Zahnarzt ein Rezept für geeignete Schmerzmittel. Außerdem sollten Sie sich auch krankschreiben lassen, um sich zu schonen. Normalerweise halten sich die Schmerzen in Grenzen und lassen ungefähr nach zwei Tagen nach. Trotzdem ist es wichtig, mindestens zwei Tage nach der OP Ruhe zu haben. Für eine optimale Gesundung sollte man Folgendes beachten:

  • Übermäßiges Sprechen und Schlucken eher vermeiden
  • Speisen zu sich nehmen, die nicht gekaut werden müssen
  • Entsprechende Stelle im Mund kühlen (hilft auch gegen Schmerzen!)
  • Mundspülung statt Zähneputzen, vorsichtig ausspülen
Wenn alles gut geht, dann können Sie nach einer Woche bereits die Fäden ziehen lassen.

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